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Nachhaltigkeitinbibliotheken

Page history last edited by Edlef Stabenau 4 years, 10 months ago Saved with comment

Nachhaltigkeit in Bibliotheken

Moderation: Babett Goldstein

TeilnehmerInnen: ca. 8-12

 

Bilder

 

 

Zusammenfassung (es wurde quasi die Mindmap abgearbeitet):

 

- Beispiel: in Lüneburg gibt es einen Nachhhaltigkeitsbeauftragten (Aufgabe: Welche Wege gibt es um sinnvoller mit Ressourcen umzugehen?)

- Bibliotheken: Sollten alle Ökostrom benutzen?

- zur Durchsetzung von Veränderungen sind Netzwerke notwendig

 

Bau:

- Fassaden- und Dachbegrünung: Wärme bleibt im Sommer draußen, Wärmedämmung im Winter; Verstärkte Begrünung von Dächern verbessert auch das Klima in der versiegelten Stadt im Sommer

- effiziente Heizung/Belüftung --> Problem: Viele "moderne" Lüftungssysteme sind nicht effizient, da es oft technische Probleme gibt und sich zum Ausgleich durch die Bürobewohner die Fenster nicht mehr öffnen lassen (Erörterung der Negativbeispiele aus Bibliotheken)

- weiteres Problem: Trägheit und Ignoranz der Baubehörden/Architekten gegenüber den Klima-, Lüftungs- und Gesundheitsbedürfnissen der tagtäglich Nutzenden Mitarbeiter

- Es wird an den Bedürfnissen vorbeigeplant: Architekten und Reallität gehen nicht zusammen

- es ist wichtig, dass bauliche Besonderheiten bei Heizung und Belüftung beachtet werden

- leider immer noch verbreitete Angst vieler Bibliothekare: bei zu öffnenden Fenstern werden Bücher gestohlen

- Bewegungsmelder zur Lichtsteuerung zwischen den Regalen (z.B. BSB: hier gab es aber Probleme, da Sensoren in einer Ecke kaputt waren und die Benutzer diese Stellen längere Zeit mieden)

- (Wand-)Farben ohne Lösungsmittel

- nachhaltiger Bau: Baubeauftrage können Probleme lösen und das Thema Nachhaltigkeit voran treiben und zentrale Nachhaltigkeitsvorgaben der Behörde/des Landes weiterzuverfolgen

- offene Bauweise von Bibliotheken widerspricht oft Nachhaltigkeit in Bezug auf Lärmpegel und Wärehaushalt

 

Büromaterialien:

- ökologische Materialien sind teurer als Dumpingpreise der üblichen Anbieter, die oft mangelhaftes und nur kurz nutzbares Material verkaufen

- nachwachsender Rohstoff = Schmierpapier zur Zweitnutzung

- weitere Möglichkeit zur Zweitverwertung von Papier: basteln (z.B. Fröbelsterne aus dem Trägerpapierstreifen von RFID-Ettiketten)

- Problem: streng genommen wäre eigentlich keine private Weiterverwertung von übrig gebliebenem Büromaterial möglich?

- Kleber: keine Lösungsmittel

- Reduktion des Ausdrucken von E-Mails; Kollegen sensibilisieren (Frage: Vielleicht machen sie es immer so ohne nachzudenken?); Signatur: Hinweis "Ist ein Ausdruck unbedingt notwendig? Viel-Ausdrucker brauchen evtl. nur die passende Software-Umgebung

- große Unis: papierloses Büro einer einzelnen Bibliothek ist unmöglich, wenn die Dachorganisation nicht mitspielt

- rechtliche Vorgaben erfordern Unterschrift (Formulare) bzw. Ausruck (Dokumentenlieferung) hier ist der Ausdruck meistens der schnellste und einfachste Weg. Für die Unterschrift ist aber auch eine elektronische Signatur möglich (mögl. durch neuen Personalausweis)

 

Elektronische Geräte:

- alle Geräte ausschalten (auch Monitore brauchen im Schlafmodus Strom)

- zentrale Drucker: Standleitung? Sollten auch ausgeschaltet werden

- in vielen Einrichtungen werden Benutzer-PCs immer noch von Hand an- und ausgeschaltet; Problem: Zu Beginn/Nach Ende der Öffnungszeiten würde dies sehr lange dauern bis die Rechner an/ausgeschaltet werden --> daher werden sie oft angeschaltet gelassen; Lösung: Zentrale Steuerung und Automatisierung über die IT-Abteilung - so können auch Updates eingespielt werden

- Strom sparen durch dunklen Bildschirmhintergrund

- Frage ist der Ansttieg der elektronischen Services wirklich umweltverträglicher

- Problem: Discount-PCs und -Geräte: sind billig, gehen aber schnell kaputte

 

Bibliotheksservices:

- Hardcover (hält länger) statt Paperback

- reichen in der Lehrbuchsammlung auch elektronische Exemplare?

- ist überhaupt immer eine neue Auflage notwendig?

- Loseblattsammlungen ganz durch elektronische Version ersetzen?

- "Plastik"tüte bzw. Körbe aus verwertbarer Biomasse

 

 

Sonstiges:

- Videokonferenzen statt ständiger Dienstreisen: ist ökologischer UND ökonomischer

- Bibliothekszeitschrifen (z.B. BUB) auf Recyclingpapier (undnicht auf Hochglanz mit vielen bunten Bildern)

 

Beispiel - UB Hildesheim:

- smart library: Steuerung der Elektronik via "Home Intelligence"

- überall sind Sensoren und Licht/Jalousien etc. werden via IT gesteuert

- z.B. Steuerung auch über das Smartphone eines Referenten

--> Ziel: Strom und Energie sparen

- ist ökologisch und ökonomisch rentabel; Ziel = Return on Investement innerhalb von 5 Jahren

- aktuell gibt es noch Kinderkrankheiten

- UB Hildesheim möchte beispielhaft für andere Einrichtungen sein

 

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