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PHD: spezielle Kunden

Page history last edited by Tobler 13 years, 2 months ago

Moderation:

Tobler (ETH Zürich)

 

Teilnehmende:

.......

 


 

Problem-/Ideenbeschrieb der Moderation:

PHD Studierende haben spezielle Informationsbedürfnisse und sollten deshalb besondere, aus ihre Bedürfnis angepasste Dienstleistungen erhalten. 

Einige Dienstleistungen bestehen schon, sind jedoch nicht für die speziellen Fragestellungen der PHD Studierenden detailliert aufgestellt. Es gibt jedoch noch keine umfassende Anlaufstelle/Webseite für all die Fragen. Des weiteren fehlen zu bestimmten Informationsbedürfnissen noch die Dienstleistungen.

Die speziellen Bedürfnisse begründen sich aus ihrer besonderen Situation. Sie müssen sich mit den Fragen um den Publikationsprozess beschäftigen und haben einen erweiterten Quellen-/Recherchebedarf als die anderen Studierenden. Die Publikationen verlangen dabei einen höheren Wissenschaftlichkeitswert. Den Professoren und Professorinnen fehlt die nötige Betreuungszeit. Die PHD Studierenden fühlen sich alleine gelassen.

 

Bedürfnisse der PHD-Studierender:

s. Mindmap http://bibcamp.pbworks.com/w/file/37694172/PHD%20Bed%C3%BCrfnisse.mm und interessante Links unten

 

Vorteil von Bibliotheken, wenn sie PHD als spezielle Kunden besonders behandeln:

  • heute PHD -> morgen:
    • Professoren,
    • Geldgeber,
    • Interessenvertreter in der Wissenschaft und in der Politik

          = frühzeitige Beeinflussung!!

  • BIB kann Wahl der Zeitschriften für Einstellen wiss. Publikationen und Publikationsarten (OA) beeinflussen. Bei heutigen Profs geht das nicht mehr so gut, da bereits stark vorgefertigte Meinung.
  • BIB lernt über den näheren Austausch, direkten Kontakt mehr über die Bedürfnisse der Kunden 
  • indirekte Werbung für BIB

 

Fragestellungen und Argumente:

  • welche Angebote sind schon da, wie können bestehende zusammengebracht werden, wie und welche können neu geschaffen werden
  • ist PHD als spezieller Kunde sinnvoll?
    • wird von allen als gegeben betrachtet. PHD haben ein tieferes, spezifischeres Informationsbedürfnis als Bachelor/Masterstudierende und werden derzeit nicht im speziellen als Kunden betrachtet und erhalten keine entsprechenden Angebote
  • mussen BIB alle Kompetenzen selber haben oder andere Referenten einladen? welches sind unsere Kernkompetenzen, welche müssten wir uns neu aneignen?
    • Harter Diskussionspunkt. Ein Argument geht dahin, dass BIB zu wenig bestehendes Wissen und zu wenig Ressourcen hat sich das nötige zu besorgen. Das Gegenargument: BIB muss nicht alles selber wissen, kann aber eine Vermittlerrolle einnehmen, d.h. die bestehenden Angebote der BIB und hochschulweit zusammentragen und diejenige sein, welche ein Metaangebot schafft zusätzlich mit speziellen Angeboten der BIB für PHD.
  • werden Kernkompetenzen vernachlassigt wenn man den Nutzer alles zu digitalem Publizieren beibringt. Die Befürchtung wird geäussert, dass BIB Kernkompetenzen vernachlässigt.

 

Mögliche Strategien:

  • Webseite
    • Zusammenfassung bereits bestehender sowie Erstellung speziell auf die Bedürfnisse der PHD-Studenten angepasster neuer Dienstleistungen
    • Links zu Hochschulangeboten (z.B. Zitierregeln, elearning-Angebote zu Arbeiten schreiben)
    • Angebote/Schulungen der BIB (z.B. Recherche & Literaturverwaltung)
    • Diskussionsplattform
    • Infos zum Publikationsprozess  (wo und wie -> z.B. OA, Univerlag, ...)
    • Kontakt zu Informationsspezialisten
    • ...
  • Summerschool
  • Lange Nacht der aufgeschobenen Hausarbeiten (z.b. durchgeführt in: Uni Hildesheim, Uni Göttingen, Uni Bielefeld)
  • Sprechstunden
  • Hausbesuche
  • embedded Librarian
  • Workshops zu speziellen Themen

 

Fazite der Sessionteilnehmenden kurz zusammengefasst:

  • geeignete hochschulweite Partner finden und nicht alleine als BIB machen
  • Vermischung der Idee Webseite & Summerschool
  • Bedürfnisse mussen näher geklart werden
  • via Sprechstunden Bedurfnisse erfahren?
  • enger Kontakt zw PHD und Informationsspezialisten ist wichtig um Bedürfnisse zu erfahren und Rat zu geben
  • Baustellen: Vermarktung= wie?
  • Baustellen: wie kriegt man Bibkollegen dazu die Angebote anzubieten und sich zu informieren/motivieren
  • Mittlerrolle zwischen Univerlag/Schulkommission und Angebote einnehmen

 

Interessante Links:

  • ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft (2011): World wide Wissenschaft. Wie professionell Forschende im Internet arbeiten. Studie
  • Neither fish nor foul? PhD students as a specific group of library users  (poster session) (Karolina Żernicka 2011): 19th International BOBCATSSS Symposium on Library and Information Science, BOBCATSSS 2011: Finding New Ways, Szombathely, Hungary, January 31 - February 2, 2011. Presentation

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