Bericht
Nach einem kurzen Science-Fiction Teil der von "Wie machen wir das Handy zum Wegweiser, der zum Medium führt - Wünschelrutenfunktion" bis zu "Smartphone mit RFID" reichte, wurde auch schon direkt zum Realismus übergegangen.
Dies zeichnete sich durch Warnungen hinsichtlich der Entwicklungskosten, verschiedenen Entwicklungsumgebungen aus. Es gibt ja x Betriebssysteme für Smartphones.
Von OCLC ist wohl eine API freigegeben worden, die es Programmen ermöglicht Abfragen an den WorldCat abzuschicken, welche Bibliothek, welches Medium führt.
Es wurde unsererseits darüber nachgedacht wie man eine App-Entwicklung realisieren könnte. Ergebnis war, dass bei den vielen Programmiersprachen verteiltes Know-How von Nutzen sein dürfte, da Programmierer, die entsprechend vielfältige Kenntnisse haben, zum einen teuer und zum anderen im derzeitigen App-Hype kaum für Bibliotheken zu haben sein dürften.
Im Weiteren kamen wir auch auf die übliche Frage nach offenen Schnittstellen, die viel mehr übergreifende Dienste ermöglichen würden, sowie nach einem einheitlichen Standard bezüglich System und Systematik, um solche Projekte zu erleichtern.
ExLibris hat wohl auch schon eine App im Angebot meinte jemand und hier habe ich im Nachhinein einen Link gefunden.
Als nächstes haben wir überlegt, dass es für eine App wohl sehr wichtig ist, dass sie dem Nutzer über eine reine Katalogsuche hinaus einen Mehrwert bietet, dabei kamen wir unter anderem auf folgende Ideen:
- Bewertungen von Medien in der App
- Bezahlmodelle in der Bibliothek
- kostenpflichtige Dienste durch Bewertungen schmälern, z.B.: fünf Medien bewertet - ein Mal kostenlos vormerken
- Medienrezipierung am Smartphone - Ebooks etc.
Mi Hilfe des Beamers wurden Screenshots mehrere Apps vorgestellt, so u. a. UB Gent und Hong Kong Public Libraries.
Wo wir fast alle im Konsens waren, war die Überlegung, dass eine App die Kundenbeziehung zur Bibliothek immens fördert – "meine Bibliothek" als App auf "meinem Handy".
Worauf auch eingegangen wurde war der Trend rund um Ipad und Co. (die sogannte Tablet.Klasse) Hierbei gab es auch eine Spontanumfrage innerhalb der Diskussionsgruppe, wer ins Auge gefasst hat sich ein Gerät in dieser Runde anzuschaffen. Über die Hälfte der Anwesenden zogen es ernsthaft in Betracht.
Comments (1)
bodop said
at 6:28 pm on May 9, 2010
Ergänzungen sind willkommen!
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