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BeratenderKatalog

Page history last edited by Edlef Stabenau 6 years, 2 months ago Saved with comment

Folien des Eingangsstatements von Anne Christensen

 

 

 

Ergebnisse der Diskussion in der Session

 

Vielversprechende Ideen

  • Relevanz-Ranking: Personalisierung, Kontext- und Standortabhängigkeit, Einbeziehung von Ausleihdaten und ImpactFactors, sollte auf jeden Fall auch in kommerziellen Bibliotheken beeinflussbar sein
  • Mashup mit LibraryThing: Library Thing hat 55 Millionen Tags, mit denen auch unsere Kataloge sinnvoll angereichert werden können
  • Verbreiterung des Kataloginhalts: Neben klassischen bibliografischen Materialien auch andere Medien nachweisen (Blogbeiträge, PPT)
  • Professionelles Frontend-Design
  • evtl..: Literaturlisten von Lehrenden/FachreferentInnen
  • Integration von den unterschiedlichen Komponenten von Webauftritten von Bibliotheken (Website, Katalog, Blog, Twitter...)

 

Gefloppte Ideen

  • Abfrage der SWD und anderen Normdateien sowie automatische Expansion von Suchbegriffen
  • weiterer Ausbau der kostenintensiven Erschließung durch FachreferentInnen

 

 

 

 

Aus der Ankündigung der Session;

In meinem Beitrag im BibCamp-Blog habe ich ja schon beschrieben, was für eine Session ich anbieten möchte: Mich interessiert eine spezielle Facette des von Till vorgeschlagenen Themas Katalog 2.0, nämlich etwas, was ich als "Beratungsfunktion" beschreiben würde: Wie kann der Katalog dabei helfen, eine *gute* Einführung in Vulkanismus zu finden oder eine in irgendeiner Weise kuratierte Liste von qualitätsvoller Literatur zu einem bestimmten Thema. Sollte es ein Revival der guten alten Auswahlbibliographie geben? Sollten wir uns darum bemühen, Formschlagwörter wie Einführung oder Lehrbuch konsistenter zu benutzen, um auf dieser Grundlage speziell für unerfahrene NutzerInnen Empfehlungen zu geben? Sollte das Erstellen von Literaturlisten für bestimmte Themen nicht zur integralen Aufgabe für FachreferntInnen und ViFa-Betreiber erhoben werden? Wer schon mal vorab nachdenken möchte, findet hier Inspiration:

 

 

Ideen, die in die Richtung gehen

  • Wiki-Werkbank: Literaturlisten der ZBW zu ausgewählten wirtschaftswissenschaftlichen Themen)
  • VanSwieten Catalog 2.0: Auf der OSS Scriblio basierender Auswahlkatalog der Medizinischen UB Wien mit Literaturinformationen, Vorlesungsskripten und anderen Lehrmaterialien

 

 

Comments (5)

Thomas Hapke said

at 2:08 pm on May 4, 2010

Dazu passen auch Entwicklungen, die sich wohl auch in den Tweets zur Inetbib abbilden, dass es mittelfristig für mich keinen Sinn mehr macht, dass Bibliotheken einen Bibliothekskatalog, eine Website und dann noch einen Blog und anderes anbieten. Dies alles muss viel stärker integriert und nach aussen als DAS Angebot einer Bibliothek wahrgenommen werden.

Florian Seiffert said

at 2:37 pm on May 4, 2010

Ich fände eine Beratungsfunktion des Katalogs wirklich klasse! ABER ich tippe, dass FachreferentInnen es nicht so mögen, wenn wir Netzafine ihnen sagen, was sie (auch noch) machen sollen.
Wenn ich ein Buch oder eine Waren in einem Laden kaufen möchte, schaue ich mir das Teil an, lese, was so draufsteht, prüfe, ob mich das anspricht.
Mein Katalog (http://www.zbsport.de) bietet das nicht. Er bietet die übliche Buchstabenwüse, aber vermittelt mir kein gutes Gefühl: "Das Buch taugt was für Dich". Was ich brauche, ist also ein Coverbild (dann sehe ich, dass das Vulkanismusbuch ein Kinderbuch ist und für mein Seminar nicht passt) und Links zu GoogleBooks oder anderen Digitalisaten, um das Buch mal (virtuell) aufzuschlagen. Mir scheint da kommen wir mit (automatischer) Vernetzung (siehe im KUG) der Daten am weitesten, denn das können wir Netzafine EDVler selbst und ohne FachreferentIn, oder?

Anne Christensen said

at 3:49 pm on May 4, 2010

Klar, das stärkere und vor allem automatische Vernetzen von Kataloginhalten mit anderen Metainformationen gehört auch mit dazu. Auf der ELAG letztes Jahr wurde die Idee entwickelt, wie man User Generated Content aus Katalogen, Blogs oder Rezensionslisten mit URIs auszeichnen und auf diese Art aggregieren kann, um damit dann wieder den Katalog anzureichern. Aber das emsige Sammeln von Metainformation ist es ja nicht allein - denn zu viele Informationen dieser Art erzeugen ja auch einen hohen kognitiven Aufwand bei den Usern: So was will ja auch mal ausgewertet werden. Was ich daneben im Sinn habe ist eine kurze, knackige Information über den intendierten Verwendungszweck von Literatur. So, wie es zum Teil schon mit Formschlagwörtern (Einführung, Lehrbuch) abgebildet wird, nur noch ein bisschen differenzierter.

@Florian: Da hast du natürlich einen Punkt. Meine These, dass das Fachreferat da zuarbeiten könnte, ist auch zugegebenermaßen provokant und eigentlich freue ich mich richtig darüber, dass da endlich mal jemand widerspricht. Trotzdem bleibe ich dabei, dass man zumindest darüber nachdenken sollte, ob das eine Richtung ist, in die sich das Fachreferat oder zum Beispiel auch die ViFas weiterentwickeln sollten. Mit der Wiki-Werkbank gibt es dafür ja ein schönes Beispiel einer zentralen Fachbibliothek - und da seid ihr an der ZB Sport ja ideal zur Nachahmung positioniert!

Thomas Hapke said

at 9:52 am on May 5, 2010

Die generelle Frage nach dem Sinn von Literaturlisten ist für mich, ob diese pro-aktiv vorgehalten sollen oder auf Anfrage erstellt werden können. Wann 'lohnt' sich der Aufwand für die pro-aktive Vorgehensweise? Aus wirtschaftlichen Gründen tendiere ich als Fachreferent zur Zeit eher zum Letzteren. Dann ist man bei dem, was schon in den 80er/90erJahren als Informationsvermittlung gemacht wurde, nur dass man deren Ergebnisse nun veröffentlicht! (Wenn der 'Auftraggeber' dies mit macht! Ansonsten nur bei relativ allgemeinen Themen?!)) Das Problem ist natürlich auch, wer stellt an die Bibliothek heute noch solche Anforderungen/Anfragen. Also doch lieber pro-aktiv?!

Ansonsten: Eine kürzliche Mail der Liste ili-l von Lisa Hinchliffe passt zum Thema: http://lists.ala.org/wws/arc/ili-l/2010-04/msg00176.html

Hat jemand in Deutschland eigentlich irgendeine Erfahrung mit dem dort genutzten kommerziellen Produkt LibGuides? Wobei es ja auch Alternativen gäbe, wie dieser schon etwas ältere Artikel von 2008 zeigt: http://journal.code4lib.org/articles/47 Bliebe dann immer noch die Frage der Realisierung der Verknüpfung der Inhalte dieser Subject Guides mit dem Katalog!?

Passend vielleicht auch dies, was ich irgendwann mal nach einer Besprechung, bei der Du dies vorgeschlagen hast, Anne, gemacht habe: http://gso.gbv.de/DB=2.2/PPNSET?PPN=611319993 8-)

till said

at 10:09 am on May 5, 2010

Es ist absolut richtig und wichtig, dass Fachreferenten in "Katalogen" (bzw. überhaupt) zu finden sind.
Aber bitteBitteBitteMitGanzVielSahneObendrauf nicht Fachreferenten, Öffnungszeiten und den Mensaspeiseplan in unsere eh schon überfrachteten bibliographischen "Daten" stopfen (als Witz ist das gut). Ich verstehe, dass die Versuchung nahe liegt, denn so kommen diese Daten in die OPACs und können da gefunden werden, ohne dass wir erstmal diese Daten-Silos sprengen müssen. Aber wir bekommen es da nie wieder raus und außerhalb dieser Silos werden sie damit noch schlechter benutzbar.
Und wir können nicht auf der einen Seite "open linked Data" predigen, auf der anderen Seite aber die Mauern unserer Silos durch pragmatisch begründeten Missbrauch von Datenformaten weiter verstärken.
Das ist so ein kleines Beispiel für diese "Muster", auf die sich meine provozierende These, Bibliotheken wollten vielleicht gar nicht ins Web, gründet...

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