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Bibliotheks-Kapitel fürs L3T-Lehrbuch als Wiki-Projekt

Page history last edited by dirk eichel 12 years ago

Silvia Czerwinski hatte neulich auf das  vielversprechende Projekt eines "interdisziplinären Lehrbuchs" über das "Lernen und Lehren mit Technologien" (bei Twitter: #L3T) aufmerksam gemacht.

 

Mein Idee für das Lehrbuch-Kapitel: Wie verändern sich Bibliotheken im Web-Zeitalter? Stichworte: Linked Data, Open Access und Rollen wie Public Networked Librarian bzw. Community Technology Steward... Ziel des Kapitels wäre zu zeigen, wie die Bibliotheken damit ihrer traditionellen Funktion als "Lernumgebung" treu bleiben - obwohl der physische Bestand früher oder später tatsächlich keine Rolle mehr spielen wird.

 

Vorgehensweise: Wir sollten uns daran versuchen, den Vorschlag für ein solches Lehrbuch-Kapitel gemeinsam in einem Wiki zu verfassen.

 

Session auf dem BibCamp: Wer interessiert sich für dieses Projekt? Was haltet ihr von meiner Idee zu diesem Lehrbuch-Kapitel? Wer hat Lust mitzumachen? Wie gehen wirs an?

 


Zwischenfazit nach dem Camp: Das Projekt wurde nur kurz angesprochen; es gab wohlwollendes Interesse, aber keine Begeisterungsstürme. ("Ich will unbedingt mitmachen!", oder sowas.)


Aus dem Call for Chapters:

"Ein Lehrbuch soll kompetent in Themen einführen,

Überblick geben und das Erschließen eines

neuen Wissensgebiet unterstützen. Dazu muss

es systematsch Wissen aufbereiten, gliedern

und Reflexionen fördern."

 

Geplantes L3T-Kapitel "Lernen in (und außerhalb) von Institutionen":

Proposal "Lernen in und mit digitalen Bibliotheken"

In vernetzten Lehr- und Lernumgebungen findet man heute Werkzeuge und Praktiken vor, mit deren Funktionen sich vor Beginn der Webrevolution praktisch nur Bibliothekare und andere Informationsspezialisten auskannten:

  • Es gibt bibliographische Tools wie Zotero, mit denen bibliographische Datensammlungen mühelos angelegt, erweitert und publiziert werden können;
  • es gibt das Tagging, also die individuelle oder gemeinschaftlich Verschlagwortung bibliographischer und anderer Daten anhand frei gewählter Begriffe oder vorhandener Terminologien;
  • Medien des wissenschaftlichen Publizierens sind im Web wesentlich zugänglicher und z.T. partizipativer geworden, insbesondere dank der Open Access-Bewegung.

Aussagen über den optimalen Einsatz von Lehr- und Lernmedien im engeren Sinne können nur unter dem Gesichtspunkt didaktischer Szenarien oder medienpädagogischem Wissen getroffen werden. Die oben genannten Werkzeuge und Praktiken werden hingegen vorwiegend von Informations- und Wissensmanagement-Spezialisten (Untersuchung von Social-Tagging-Praktiken, Semantic-Web-Entwicklung), Protagonisten der Digital Humanities (z.B. Entwicklung eines Tools wie Zotero) sowie Softwareentwicklern und Spezialisten im digitalen Bibliotheksbereich (z.B. Journal-Systeme und Repositories für Open-Access-Publikationen) vorangetrieben. Das vorgeschlagene Kapitel soll einen prägnanten Überblick über die drei genannten Bausteine vernetzter Lehr- und Lernumgebungen geben: Werkzeuge und Praktiken der (bibliographischen) Beschreibung, der (ggf. gemeinschaftlichen) Strukturierung und des nachhaltigen Publizierens digitaler Informationsobjekte. Dabei wird insbesondere auf die jeweilige Rolle offener Webstandards, die Anknüpfung an Informations-Allmenden (Wikipedia, „Linked Open Data“-Web etc.) und die Kompatibilität zu nachhaltigen digitalen Bibliotheksdiensten (bibliographische Datenaustauschformate, nachnutzbare und verlinkbare Normdaten sowie Zertifizierung, Vernetzung und Erschließung von Open-Access-Angeboten) eingegangen.

Comments (2)

dirk eichel said

at 5:39 pm on May 6, 2010

Ich hätte Lust daran mitzuarbeiten.

dirk eichel said

at 10:39 am on May 18, 2010

das finde ich schon sehr gut. Ist ja fast alles was man so macht bei der Erstellung einer wiss. Arbeit. Was meiner Meiner nach noch wichtig ist wie man die Infos findet in der digitalen Bibliothek und vor allem wie es idealer weise sein sollte im digitalen und mobilen Alltag heutzutage. Klingt für mich sehr nach idealvorstellung und sehr innovativ und zukunftorientiert um nicht zu sagen utopisch. Aber vielleicht interpretiere ich das auch blos hinein in meiner Suche nach einem bequemen Arbeitsablauf in der heutigen unzulänglichen Welt mit all den Beschränkungen.
Da mach ich gerne mit.

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