Da ich noch nie ein Barcamp mitgemacht habe, stelle ich mir vor, dass es in einem Barcamp keine 30-minütigen Vorträge gibt, die kaum Diskussionen erlauben (wie beim Bibliothekskongress in Leipzig) und auch keine 5-Minutenvorträge, nach denen kaum eine Diskussion möglich ist (wie bei der Inetbib-Tagung in Zürich, wie ich von Edlef gehört habe). Ich erhoffe mir 5-10-Minuten-Vorträge mit möglichst viel Diskussionszeit! 8-)
Mich interessieren z.B. folgende Themen, wozu ich mir Sessions vorstellen könnte wie:
- Hacken des begrifflichen Codes im Informationswesen - also philosophische Diskussionen um Grundbegriffe, die wir im Informationswesen nutzen. Jakob Voss und Adrian Pohl haben dies in ihren Blogs zur Frage "Was sind Daten?" gerade gemacht!
- Was machen eigentlich Community Technology Stewards? Anknüpfend an Lambert Hellers letzte Vorträge fände ich es interessant, darüber nachzudenken, wie Informationskompetenz-Förderung durch Bibliotheken in Zukunft aussehen könnte.
Anbieten könnte ich 10 Minuten, etwas "Philosophisches" zu Informationskompetenz zu erzählen, was beide obigen Themen vielleicht sogar miteinander verknüpfen würde.
- Als Pausenfüller und Unterhaltung könnte ich etwas zum Internet vor 100 Jahren 8-) erzählen, entweder 5 Minuten über mein Lieblings-Forschungs-Subjekt, den Chemiker Wilhelm Ostwald, oder etwas länger zur Frühgeschichte des deutschen Informationswesens über Information damals - Otlet & Co (bei dem Co steckt Ostwald natürlich wieder mit drin!)
Gerne bin ich auch Zuhörer und Mit-Diskutant. Ich interessiere mich besonders für Themen wie z.B. die Entwicklung von Katalogen, die Möglichkeit von Innovationsmanagement in Bibliotheken und manches andere mehr.
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